Freitag, 27. April 2012

2. Vorsorgetermin Hebamme

35. Schwangerschaftswoche, 34 Wochen und 4 Tage Schwanger, noch 38 Tage

Heute Morgen war meine Hebamme zu einem Vorsorgegespräch da.

Es gab verschiedene Gesprächspunkte, unter anderem habe ich sie gleich auf das Druck- bzw. Schweregefühl nach Unten angesprochen, dass ich gestern über den Tag verspürt hatte und über das einmalige Stechen, ähnlich einem Stromschlag oder Nadelstich, im Schambereich. Sie hat meinen Bauch abgetastet und Junior sitzt wohl wirklich schon gut im Becken drin mit dem Köpfchen. Ansonsten sei dieses Druckgefühl normal, wenn man sich den Tag über viel Bewegt hat o.ä.

Da meine Schwiegermutter beide Söhne per Kaiserschnitt zur Welt bringen musste, weil ihr Becken zu schmal und die Köpfe der Kinder zu groß waren, hatte ich Bedenken, ob bei mir diesbezüglich eine normale Geburt möglich ist. Es gibt eine ganz einfache Methode von Außen zu schauen, wie das Becken voraussichtlich ausgebildet ist. Man hat unten an der Wirbelsäule (oben, unten, links, rechts) 4 Punkte, die eine Raute bilden und anhand dieser kann man feststellen, ob das Becken die richtige Form hat. Bei mir ist zu meiner Erleichterung alles passend und einer natürlichen Geburt steht derzeit nichts im Wege.

Dann hatte ich die Hebamme auf die letzte Größen- und Gewichtsangabe des Kleinen von meiner Frauenärztin angesprochen, weil mich das so verunsichert hatte. Nach dem Abtasten meines Bauches konnte sie mir aber sagen, dass das kein "quadratisches" Kind mit riesigem Kopf werden wird und hat mir empfohlen meine Ärztin durchaus auf meine Verunsicherung in diesem Zusammenhang anzusprechen.

Außerdem habe ich noch nach der Trinkmenge gefragt. Überall ist zu lesen, wie wichtig es ist, dass man in der Schwangerschaft 1,5 bis 2 Liter pro Tag trinkt. Das ist mir allerdings die ganze Schwangerschaft über schon schwer gefallen und ich schaffe im Höchstfall 1,5 Liter und muss trotzdem ständig zur Toilette.
Die Hebamme meinte nun, dass ich so Trinken solle, wie ich es brauche. Zu viel Trinken könne sich auf Dauer durchaus negativ auf die Nieren auswirken, wenn der Körper diese Menge an Flüssigkeit faktisch gar nicht benötigt.

Zum Schluss wurden mir noch diverse Fragen zu meinem derzeitigen Befinden und zum Empfinden der Kindsbewegungen gestellt, welche ich seit einiger Zeit mehr und mehr als schmerzhaft empfinde. Das wird nun ausgewertet und in einigen Tagen bekomme ich eine Rückmeldung der Hebamme, welches homöopatische Mittel am besten zu mir passt und dann hoffe ich, dass ich das Geturne vom Kleinen nicht mehr als schmerzhaft empfinde.

Die Knack-Geräusche aus meinem Bauch kommen übrigens vom Bindegewebe und sind nicht bedenklich. (Das hatte ich allerdings schon im GVK am Montag gefragt.)

Am 07. und 14. Mai habe ich dann zwei Termine zur Fußreflexzonenmassage als Geburtsvorbereitung.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...