Samstag, 27. Oktober 2012

(Ein-)Schlafprobleme Teil 1

Tom ist 4 Monate 2 Wochen und 2 Tage alt

Ich weiß, dass es im Grunde normal ist, dass Babys teilweise bis ins Kleinkindalter Einschlafhilfe benötigen. Aber ich weiß aktuell nicht, wie wir es jemals schaffen sollen, dass wir Tom tagsüber oder abends einfach in sein Bettchen legen, noch etwas kuscheln und/oder Singen und der Frosch dann einschläft.

Das geht jetzt bestimmt schon seit dem 8 Wochen Schub, dass Tom nur beim Stillen einschläft oder man ihn Tragen, Kuscheln, Schaukeln und Besingen muss, damit er Schläft. Legt man ihn nur eine Millisekunde zu früh ab, dann geht der Alarm hoch. Tom kann sich wunderbar Einschreien und dann geht das Spiel von vorne los.

Vor dem 19 Wochen Schub waren wir wenigstens soweit, dass Tom mittags im Kinderzimmer im Bettchen geschlafen hat, das ist nun wieder hinfällig. Aktuell geht es eigentlich nur noch, wenn ich ihn Stille.

Wochenlang hatte Tom 2-4 Schläfchen, die 30 Minuten dauerten und einen Mittagsschlaf von 2-3 Stunden. Abends ist er um 19 Uhr ins Bett gegangen und hat mindestens 5 Stunden geschlafen. Selbst im Schub hat er, von dem Einschlaftheater abgesehen, nachts bis zu 8 Stunden geschlafen. Das war ein Traum!

Nun sind wir seit ein paar Tagen an dem Punkt, dass das Kind müde ist, rote Augen hat, für 5-20 Minuten einschläft und wieder aufwacht. Abends wird es auch immer später.

Gestern hat Tom im Maxi Cosi vor Müdigkeit einen Aufstand gemacht und war nur mit Stillen zufrieden. Geschlafen hat er allerdings nur 10 Minuten und dann gingen die Augen wieder auf.

Heute war Tom um 9 Uhr wach, um 11 Uhr waren die Äuglein schon wieder ganz rot.

Mittlerweile haben wir 4 Schlafversuche hinter uns. Zweimal ist Tom beim Stillen eingeschlafen und 5 Minuten, nachdem ich das Zimmer verlassen hatte, wieder aufgewacht. Eben hat mein Mann noch sein Glück versucht, danach lag Tom unter dem Spielbogen und war mäßig gelaunt. Nun hatte ich ihn wieder mit Stillen zum Einschlafen gebracht und wollte hier weitertippen, prompt war der Frosch wieder am Weinen.

Ihm scheint auch keine Schlafposition angenehm zu sein. Rücken doof, linke Seite doof, rechte Seite noch doofer. Vor allem hat er den ständigen Drang sich auf den Bauch zu drehen, das macht er nun auch nachts. Da Tom aber noch nicht so recht zu verstehen scheint, dass man in Bauchlage den Kopf auch ablegen kann, dreht er sich im Schlaf auf den Bauch, reißt den Kopf nach oben und ist wach. Wobei er letzte Nacht tatsächlich auf dem Bauch geschlafen hat, da war mir nicht so wohl bei.

Wenn jemand den ultimativen Tipp für uns hat, bitte her damit!

Edit: Tom schläft derzeit übrigens hauptsächlich in meinem Bett. Abends legen wir ihn, wenn wir selbst schlafen gehen, ins Beistellbettchen.

Kommentare:

  1. Hallo.

    Hui, schwierig....
    Ich hatte da nie so die Probleme, da ich meinen das nicht so angewöhnt habe. Das ist eben nur ´ne Sache der Gewohnheit. Nur das wieder abzugewöhnen, gestaltet sich meistens als schwierig. Da kann man nur versuchen hart zu bleiben. Immer wieder ins eigene Bettchen legen...und immer wieder.

    Viel Glück !

    LG
    Mel

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  2. Meine hat da phasenweise auch so ihre Probleme. Wenn ich stolz und erleichtert feststelle, dass sie super ein- und durchschläft, fängt das Einschlaftheater wieder von vorne an. Es ist aber auch nicht immer gleich, nein, es ist kein Muster festzustellen. Momentan schläft Kalea mittags alleine SUPER! Dafür ist es abends schwierig, da sie da nur an der Brust einschläft (2 Minuten nuckeln, schwupp, schläft), jedoch auch wieder ruckzuck aufwacht, wenn man sich bewegt oder sie gar ins Bettchen legt. Sie schläft in Etappen irgendwie.
    Was aber größtenteils hilft: Kind schlafend hinlegen und noch eine Weile die Hand auf dem Bauch liegen lassen. Oder gleich auf einer Decke einschlafen lassen, die dann kuschelig warm mit ihr ins Bett gelegt wird.
    Ebenfalls hilfreich ist es, sie hinzulegen, Hand auf dem Bauch, so dass sie auch noch mit ihren Händchen mit meinen Fingern spielen kann, und währenddessen mit der freien Hand den Elefanten geschnappt (der kann einen Sternenhimmel an die Decke strahlen) und die Sterne wandern lassen. Sie beobachtet diese und langsam klappen die Augenlider zu.
    Was aber insgesamt auffällt ist, dass die KLeinen scheinbar zu ihren Schubphasen besonders viel Körpernähe brauchen und zu kleinen Babykletten werden. Uff! ;)

    Ich hoffe, es wird bald wieder besser klappen mit dem Einschlafen!

    Liebe Grüße
    Tanja

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  3. hast du das hier schonmal probiert? bei uns hats ne weile geklappt
    http://www.youtube.com/watch?v=ddRkI5wVIqQ

    jetzt leider nicht mehr, aber er schläft jetzt auch wieder besser. ich versuche es quasi auch mit einschlafstillen, klappt ganz gut. bleibe dann meistens mit dem schlafenden baby noch ne weile sitzen, damit er auch wirklich pennt, und dann ab ins bettchen.

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  4. Gekuschelt wird bei uns auch wirklich viel vor dem Einschlafen. Ich bleibe sogar oft ganz bei ihm liegen oder rutsche auf die andere Bettseite rüber und Schlafe oder döse dann selbst.

    Diese "Schhhhhschhh"-Geräusche mache ich aktuell so gut wie immer. Allerdings nicht direkt ins Ohr rein. Hilft besser als Singen.

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  5. Mach dich nicht narrisch wegen dem Einschlafen (oder dem Brei-Einführen nach strikter Regelung)... Kinder sind keine Maschinen, es sind Menschlein, die im 1. Jahr einfach ganz viel (Mama-)Nähe brauchen. Es ist so: Mit 2 Jahren beginnen sie dann, besser (ein)zu schlafen. Ich stille meine Tochter seit 10m in den Schlaf und bleibe bei ihr, gebe Ihr erneut die Brust wenn sie zu unruhig ist und nach 20-30min schläft sie, mal schneller mal weniger schnell. Tagsüber schläft sie im Auto oder in der Trage/im Tuch/im Kinderwagen ein. Hinlegen geht nicht, das habe ich akzeptiert. Da sie das 2. Kind ist, stört mich das auch nicht mehr, ich nehme es hin, genau so wie, dass sie nachts 4-5x aufwacht und trinken will. Da sie im Beistellbett schläft, stört es mich kaum weil ich gleich weiterschlafe... Gib' Deinem Kind, was es braucht. Sie sind nur kurze Zeit so klein und hilfsbedürftig...

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