Donnerstag, 8. November 2012

Babys Verdauung - Abendbrei wieder weglassen?

Tom ist 4 Monate und 4 Wochen alt.

Tom hatte die Tage Probleme mit der Verdauung, also zu festen Stuhlgang. Das hat er seit der Einführung der Beikost generell hin und wieder. Eigentlich sogar schon vor Einführung der Beikost, denn bei der U4 Anfang Oktober hatte mir die Kinderärztin sogar Miniklister auf Rezept gegeben und da bekam Tom noch gar keinen Brei. Die Klister sind jetzt halt da, aber ich will sie nicht verwenden.

Jedenfalls hatte Tom am Dienstag echt doll Bauchschmerzen und ein Kümmelzäpfchen hat schließlich geholfen. Allerdings muss die Verdauung mal von alleine laufen und ständig ein Zäpfchen ist auch keine Alternative. Nach einem Anruf beim Kinderarzt riet man mir zu Milchzucker. Aber das war nicht die Alternative, die ich wollte. Tom hat dann am Dienstag und gestern trotzdem einen Teelöffel in den Brei bekommen und es klappte wieder wunderbar mit dem Stuhlgang.

Beim Rückbildungskurs habe ich meine Hebamme auf das Thema angesprochen. Sie meinte, solange Tom lediglich 80ml beim Mittagsbrei verputzt, wäre noch keine Milchmahlzeit ersetzt und wir sollen den Abendbrei wieder weglassen. Das Getreide (Reißflocken oder Schmelzflocken) würde seine Verdauung noch nicht verkraften.

Nun war ich der Meinung gewesen, dass man es nicht an ml-Angaben festmachen sollte. Die Hebi ist anderer Meinung, Tom muss mindestens 150ml essen, damit wir den Abendbrei einführen können. Dann würden auch die Verdauungprobleme aufhören.

Nun hat sie es wunderbar geschafft, mich zu verunsichern. was bei mir generell nicht sehr schwer ist. Aber ich bin tatsächlich ins Grübeln gekommen, ob wir nicht zu voreilig waren mit dem Abendbrei. Auf der anderen Seite schmatzt Tom und isst seinen Mittags- wie Abendbrei (mittlerweile wieder) gerne.

Ich habe nun kommenden Donnerstag einen Termin mit meiner Hebamme und höre mal mal an, was sie zur Ernährung zu berichten hat. Beim Mittagsbrei haben wir jedenfalls alles richtig gemacht, erst mit ein paar Löffelchen pro Tag gestartet, höchstens eine neue Gemüsesorte pro Woche eingeführt, in der zweiten Woche Kartoffeln beigefügt und erst in der vierten Woche kam bei uns Fleisch dazu.

Ich möchte natürlich nicht, dass mein Sohn sich mit Bauchschmerzen rumschlagen muss und wenn der Abendbrei Schuld sein sollte, dann lasse ich ihn liebend gerne weg. Mich nervt es nur gerade wahnsinnig, dass wir wieder mit gefühlten 20 Meinungen da stehen.

Kommentare:

  1. Ich kann dich verstehen, habe schon während der Schwangerschaft und als meine Kleine in dem Altern war irrsinnig viel dazu gelesen, gehört....

    Ich habe sehr viel aus dem Bauch heraus entschieden. Meine Kleine hat erst mit einem knappen Jahr richtig zum Essen angefangen, davor war es maximal Kosten. Außerdem boten wir ihr Essen ab dem 6 Monat sowohl in Breiform als auch in ganzen Stücken an. Gedünstetes Gemüse etc. in Stückchenform hat sie dann am Liebsten geknabbert. Die Abendmahlzeit haben wir erst viel später ersetzt und da hat sie sich dann einfach was sie wollte von meinem Teller stibitzt. Mittlerweile ist sie 14 Monate uns isst schon seit einiger Zeit abends ihr Butterbrot, Gemüse, Wurst und Käse. Ich kann dir nicht sagen, was die "bessere" Methode ist, aber für uns war es so weniger stressig :-)

    lg

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  2. Ich kann da nur sagen: Hör auf die Hebamme! Ich hab die Erfahrung gemacht, das ihre Ratschläge in Ernährungsfragen unserer Maus IMMER sehr gut geholfen haben! Die Ratschläge vom Kinderarzt waren dagegen nie so sonderlich hilfreich...
    Außerdem haben wir auch erst mit 6 Monaten mit dem Brei angefangen- da ist die Verdauung ja noch ein ganzes Stückchen weiter entwickelt.... Hatte vorher auch nicht den Eindruck, das unsere Maus da irgend etwas vermissen würde..
    So ab 6 Monaten merkte man schon, da sie sich für unser Essen interessiert und sich auch an etwas versuchen will... Das war für uns dann das Zeichen, das wir es mit dem Brei versuchen sollten... Aber zu diesem Thema gibt es wirklich tausende Meinungen- man muss wirklich für sich selbst entscheiden, was man macht!
    Aber wie schon gesagt: Hör auf unsere Hebamme....
    LG Y

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