Sonntag, 13. Januar 2013

Das bisschen Haushalt...

Tom ist 7 Monate und 2 Tage alt

Ich habe das Gefühl, je älter Tom wird, desto weniger komme ich mit dem Haushalt klar. Zur Zeit ist der Frosch sowieso wieder extremst anhänglich, schläft schlecht, motzt viel - vielleicht Schub, die Zähne?! Ich weiß es nicht und das Fröschli kann es mir (leider) nicht sagen. Sobald ich derzeit aufstehe und es wage ihn alleine auf seiner Puzzelmatte zurückzulassen, kommt er mir schimpfend hinterher.

Vor Toms Geburt hatte ich einmal die Woche einen Putztag, das war der Freitag. Unter der Woche kam ich erst am Nachmittag/Abend Nachhause und hatte auf so was wie Haushalt keine Böcke mehr. Wenn man auch nur abends Zuhause ist, entsteht nicht sonderlich viel Dreck. Freitags bin ich dann früher gegangen und bin ca. 2 Stunden lang mit Staubsauger, Wischmopp usw. durchs Haus gewirbelt. Einkäufe wurden Samstags erledigt.

Selbst der dicke Babybauch hatte mich nicht daran gehindert, man hätte hier vom Boden essen können. Das würde ich jetzt allerdings nicht mehr empfehlen, am Montag ist die Tochter meiner Freundin die Treppen hochgekrabbelt und hatte dicke Staubflusen an den Händen. Vielleicht hätte ich ihr nen Staublappen in die Hand drücken und sie noch mal die Treppen hochschicken sollen?! Möglicherweise brauche ich auch einfach den Swiffer Staubmagnet, mein Staub steht nämlich auch regelmäßig wieder vor der Haustüre... oder eine Haushaltshilfe?

Ich habe ernsthaft darüber nachgedacht, ob ich einmal im Monat eine Putzfrau kommen lassen soll, die hier durchsaugt, aufwischt und mal ordentlich Staubwischt.

Vielleicht bin ich zu pingelig?! Ich kann es einfach nicht leiden, wenn irgendwo Sachen in der Gegend rumliegen und nicht da sind, wo sie eigentlich hingehören. Das macht mich immer ganz fuchsig.

Dabei hab ich bei Schränken das absolute Talent alles einfach reinzudrücken und die Türen zu schließen, aus den Augen aus dem Sinn. Ich weiß nicht, wie oft ich unseren Kleiderschrank schon aufgeräumt habe, alles fein säuberlich zusammengelegt habe um am selben Abend wieder festzustellen, dass mein Stapel Pullis schon wieder zerknautscht drin liegt, weil ich einen unten rausgezogen habe. Oder unser Medikamentenschrank. Alles schön aussortiert, nach Beschwerden sortiert in Boxen geräumt. Kurze Zeit später liegen die Boxen offen im Schrank rum, Medikamente sind herausgezogen oder es liegen leere Schachteln rum.

Wie sagt meine Mutter immer so schön:" Das ist ein Haus, da wohnt man und da liegen nunmal Gegenstände rum."

Schaut halt nicht aus wie im Ikeakatalog oder nach der Renovierung durch "Zuhause im Glück" oder ähnlichen Sendungen. Auch, wenn ich es trotzdem gerne so hätte.

Ob ich doch mal eine Putzfrau suchen soll?

1 Kommentar:

  1. Jap, das mit den kleinen Putz- und Aufräumproblemchen kenn ich nur zu gut... Erst in letzter Zeit hab ich endlich mal ein bißchen Chance, etwas zu machen, ohne das die Maus immer auf meinem Arm mittendrin dabei sein will... (Kreuz ist schon gefühlte 1Million mal abgebrochen...) Allerdings sind wir immernoch voll im Umbau, also kann ich das noch nicht wirklich genießen...
    Putzfrau kann ich nur empfehlen- wir haben Eine, die 2x im Monat kommt... Ohne die hätte ich trotz der neuerlichen Gnade unserer Maus ein Problem... Bin nämlich auch (glaub ich) ziemlich pingelig, was die Sauberkeit angeht... *LOL*
    LG Y

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