Samstag, 26. Januar 2013

Natürlich stille ich... auch mal mit abgepumpter Milch / Produkttest Medela Swing

Tom ist 7 Monate 2 Wochen und 1 Tag alt

7,5 Monate stille ich meinen Sohn jetzt schon und bisher ist kein Ende in Sicht.

Es erstaunt mich manchmal selbst, dass ich noch Stille, hatten wir doch so einen schlechten Stillstart. Tom ist an einem Montagabend geboren und mein Milcheinschuss kam erst freitags. Der Frosch war aber so unglaublich hungrig und hat sehr geweint, dass ich im Krankenhaus einfach nur wollte, dass der Schatz ein volles Bäuchlein hat. Er behielt auch die Brustwarzen nicht richtig im Mund und lies immer wieder los, weshalb ich anfing Tom mit HA Pre zuzufüttern.

Außerdem bekam ich im Krankenhaus die Medela Symphony gestellt, mit der ich abpumpen konnte. Die ersten 2 Monate hatte ich auf Rezept eben diese Pumpe auch Zuhause. Wir schafften es aber recht schnell weg von Pre und von der Pumpe und so konnte ich Tom letztendlich Vollstillen.

Allerdings war es mir wichtig, dass ich trotzdem die Möglichkeit hatte Muttermilch abzupumpen. Zu dem Zeitpunkt bekam Tom ja noch keinen Brei. Ich legte mir also eine Handmilchpumpe zu. Diese war auch rege in Gebrauch, zumal wir sogar den Abendbrei zuerst mit Muttermilch einführten. Ansonsten war es einfach praktisch, wenn Tom alleine mit seinem Papa oder den Großeltern war.

Mittlerweile gibt es hier den Frühstücksbrei, Tom wird aber immer noch zwischen Frühstücks- und Mittagsbrei gestillt. Wenn der Nachmittagsschlaf ungünstig fällt, dann kommt es vor, dass ich ihn auch hier wieder Stille. Ansonsten wird nach Bedarf 1-3 Mal die Nacht gestillt.

Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie die Brüste sofort reagieren und am nächsten Tag mehr Milch produzieren.


Wir haben nun die wunderbare Gelegenheit bekommen die elektrische 2-phasen Milchpumpe "Swing" von Medela zu testen. Ich finde Medela klasse, hatte ich davon doch die Stillhütchen, die über Monate mein treuer Begleiter waren. Außerdem hatte ich bereits in der Schwangerschaft Stillbustiers von Medela getragen. Welche ich immer noch Tag und Nacht trage/n muss.

Beim Auspacken des Paketes habe ich mich gefreut wie ein kleines Kind und selbst mein Mann stand interessiert an meiner Seite und hat die Pumpe und insbesondere den Calma Sauger in Augenschein genommen.


Die Pumpe selbst ist auf den ersten Blick handlich und kann sowohl mit dem beigefügtem Netzadapterkabel als auch mit Batterie genutzt werden. Das ist super, wenn man die Pumpe auch für unterwegs braucht / gebrauchen möchte.

Der Zusammenbau geht leicht von der Hand, auch ohne, das man die Gebrauchsanleitung gelesen hat.

Die Brusthaube, den Schlauch, das Verbindungsstück, den Ventilkopf, die Ventilmembrane, die Flasche und den Multideckel kann man entweder unter heißem Wasser abspülen, 5. Minuten Auskochen oder im oberen Korb des Geschirrspülers reinigen. Daumen hoch dafür!


Nun musste die Medela Swing mich nur noch im Gebrauch überzeugen:

Pumpe angelegt, Stecker rein, Eingeschaltet und Vakkum angepasst. Es folgten kurze, stimulierende Bewegungen, die angenehm und vergleichbar mit dem Vakkum bei der Medela Symphony waren. Die Milch floss innerhalb kurzer Zeit und ich konnte auf die Abpumptaste (lange und intensive Bewegungen) umstellen. Ich fand es damals mit der Symphony schon interessant, wie der simulierte Saugrhythmus ausschaut.


Geräuschkulisse ist beim Pumpen faktisch kaum vorhanden.

Laut Packungsinformation ist die Pumpe für häufiges Abpumpen und somit auch zur Entlastung bei entzündeten Brustwarzen geeignet und um Flach- und Hohlwarzen hervorzuheben.

Die Pumpe begeistert mich absolut und auch den Calma Sauger finde ich toll. Gerade für Mütter, die Angst vor Saugverwirrung haben, ist dieser Sauger empfehlenswert.

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