Samstag, 5. Januar 2013

Wenn Zahnen den Schlaf raubt

Tom ist 6 Monate 3 Wochen und 5 Tage alt

Von Toms Einschlafproblemen abgesehen hat er nachts immer ziemlich gut geschlafen. Wenn er beim Schlafengehen um 19:00/20:00 Uhr rum gestillt wurde, hielt das 6-9 Stunden. Demnach wurde der Frosch von mir nur einmal nachts gestillt, das war eine Zeitlang meist zwischen 02:00 und 04:00 Uhr morgens der Fall gewesen. Dies hielt wiederrum bis ca. 06:00 Uhr morgens. Tom schlief jedes Mal direkt weiter und wachte entgültig zwischen 07:00 und 08:00 Uhr auf. Verschiebungen gabs natürlich immer wieder mal.

Irgendwann vor Weihnachten wollte Tom wieder zwei Mal nachts trinken. An sich nicht wirklich ungewöhnlich, ich war diesbezüglich wohl sowieso zu verwöhnt.

Eine Woche vor Weihnachten haben sich dann die Einschlafprobleme von alleine in Luft aufgelöst. Tom wollte bei einem Mittagsschlaf nicht von mir gestillt werden und er hatte auch keine Lust von mir getragen zu werden. Er hat sich neben mich gelegt, den Kopf auf die Matratze gebettet, sich die Hand streicheln lassen, ich habe LaLeLu gesungen und "Geschhhhhhhhttt" und der Frosch ist eingeschlafen.

Das hat ziemlich genau eine Woche total wunderbar so funktioniert, sogar abends. Wir hatten ja das Wochenende vor Heiligabend den Abendbrei eingeführt und demnach habe ich Tom nicht mehr automatisch beim Schlafen angelegt. In dieser Woche habe ich Tom auch nur noch morgens und nachts gestillt.

Nach dieser wundervollen Woche hatte das "Schlafschlaraffenland" für uns Eltern und auch für den Frosch ein Ende. Tom fing schon bei den Mittagsschläfchen an das Schnullerunterteil in den Mund zu nehmen und jammernd darauf herumzukauen. Er wälzte sich hin und her und fand nicht von alleine in den Schlaf.

Ich hab den Zahneinschuss in den Kiefer bei Tom bereits um den 3. Monat herum vermutet, weil er so extrem sabberte, alles in den Mund steckte, seinen Beißring bearbeitete und die darauffolgenden Wochen oftmals ganz rote, heiße Backen hatte. Vor Wochen war im Mund rechts unten eine kleine Spitze ertastbar und ich dachte schon, da bricht bald ein Zahn durch. Tja, seit dem hat sich absolut überhaupt nichts mehr getan. Die Spitze ist unverändert ertastbar, Tom hat weder eine Rötung, noch eine Schwellung.

Dafür schläft er richtig schlecht, ist oft im Halbschlaf und jammert. Möchte dabei die Hand gestreichelt bekommen. Manchmal weint er richtig doll, man muss ihn rausnehmen oder es hilft nur Stillen.

Wir haben Tage, da schläft er tagsüber problemlos neben mir ein und dann kommen wieder Tage, da muss ich ihn Stillen. Tom trinkt dann auch richtig, obwohl er 1-2 Stunden vorher erst seinen Brei hatte. Anscheinend verschafft ihm das aber Linderung am Zahnfleisch.

Osanit haben wir seit Montag hier und Dentinox nutzen wir ebenfalls. Ich habe allerdings nicht das Gefühl, dass eines der beiden so recht hilft. Tom versucht auch tagsüber überall reinzubeißen, in mein Kinn, mein Bein, was halt so in der Nähe ist. In die Treppe kann er ja nicht mehr beißen, da haben wir jetzt ein Treppengitter befestigt.

Ich hab noch diverse "Mittelchen" empfohlen bekommen: Camomilla, Belladonna, Viburcol, Schüsslersalze Nr. 1 und 2, Nureflexsirup, Mexalanzäpfchen.

Virbucol wollte meine Mutter heute in der Apotheke für Tom besorgen, diese haben jetzt aber geraten Rücksprache mit der Kinderärztin zu halten.

Diese werde ich wohl am Montag auch anrufen. Ich bin etwas ratlos und der Frosch tut mir leid. Heute ist er um 21:00 Uhr frisch Gestillt ins Bett gegangen und war danach unruhig. Mein Mann und ich waren zwei Mal bei ihm drin und beim dritten Mal hat er wieder so sehr geweint, dass ich ihm ein Paracetamolzäpfchen gegeben habe. Tom hat wieder ordentlich getrunken, ist eingeschlafen und seit dem ist es ruhig.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...