Donnerstag, 4. April 2013

Buch: Kinder verstehen - Born to be wild. Wie die Evolution unsere Kinder prägt

Tom ist 9 Monate 3 Wochen und 3 Tage alt

Das Buch "Kinder verstehen" von Herbert Renz-Polster liegt hier eigentlich schon länger. Ich bin bereits bis Kapitel 8 vorgedrungen und ebenso begeistert von dem Buch, wie ich schon von "Menschenkinder" war.

Ich finde, diese beiden Bücher sollten zu einer Art Standardbibliothek für (werdende) Eltern gehören. Sie machen so vieles klarer, verständlicher. Lassen einem mit mehr Gelassenheit an Themen wie z.B. Stillen oder Schlafen herangehen.

Hier ein kurzer Film zum Buch: Klick

Warum nur, haben wir in Deutschland immer nur so eine Panik davor unseren Babys das zu geben, was sie brauchen - Körpernähe! - und verbinden damit immer Verwöhnen, verhätscheln, Unselbständigkeit? Oder vielmehr, warum wird verbreitet, dass dem so wäre?!

1 Kommentar:

  1. Weil den Müttern im Dritten Reich eingetrichtert wurde, dass sie ihre 'deutschen Babys' in keinem Fall verweichlichen sollen und von Geburt an darauf hingearbeitet wurde, dass das Kind unabhängig von der Mutter ist, keine Angst zeigt, nicht weint etc. Und unsere so erzogenen Großmütter und Großväter haben die Erziehung, die sie selbst ertragen mussten, meist unteflektiert an unsere Eltern weitergegeben. Es gehört schon eine gehörige Portion Kraft und Wille und auch Wissen dazu, einen solchen Kreislauf zu durchbrechen. Es spuken einem ja doch Ängste im Hinterkopf (verwöhne ich mein Kind?), von denen man sich selbst freimachen muss. Schön, dass es den Mamas in unserer Generation immer besser gelingt!

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