Mittwoch, 29. Mai 2013

Teil 1: Von Einschlafbegleitung, sanftem Übergang und den Hindernissen

Tom ist 11 Monate 2 Wochen und 2 Tage alt

Hätte mich während der Schwangerschaft jemand darauf aufmerksam gemacht, dass die Wahrscheinlichkeit sehr hoch ist, dass mein Baby eher selten bis überhaupt nicht im Gitterbett im Kinderzimmer schläft und mir gesagt, dass das auch für tagsüber gilt, dann hätten wir uns das Geld für das teure Paidi-Bett wirklich sparen können.

Ist es denn wirklich zu viel verlangt, dass ein fast 1. Jähriges Kind zumindest seinen Mittagsschlaf im Kinderzimmer macht?

Wieso nur habe ich ständig das Gefühl, dass Schlafen automatisch mit Entzug von Körperkontakt verbunden ist?

Warum fühle ich mich jedes Mal wie eine Rabenmutter, wenn ich nach einer Lösung suche, die Schlafsituation auch für mich angenehmer zu gestalten?

Vor drei Tagen hatte ich den Frosch ganz spontan zum Mittagsschlaf ins Kinderzimmer gelegt. Er war müde, satt und hatte gerade eine frische Windel unterm Hintern. Ich hatte festgestellt, dass ich mit meinem Oberkörper gut in das Bettchen komme, wenn 3 Gitterstäbe gelöst sind. So kann ich mich an den Frosch ankuscheln und ihm die Hand streicheln. Vorher wurde der Rollladen herrunter gelassen und die Spieluhr angeschaltet. Tom schlief ganz unkompliziert und easy für eine Stunde. Ich hatte mich einfach nur gefreut.

Vorgestern der selbe Ablauf: müde, satt, frische Windel, Rollos runter, Spieluhr an, ich mich durch die Stäbe gedrückt und angekuschelt. Da lief es dann schon nicht mehr so reibungslos und er wollte wieder aufstehen. Er schlief letztendlich eine knappe Stunde. Als ich ihn rausnehmen wollte, kuschelte er sich allerdings an und schloss die Augen.
Der Fußboden war mir zu unbequem und so habe ich mich mit ihm ins Gitterbett gelegt.

Ja, ich lag da tatsächlich drin und bin selbst eingeschlafen. So kam Tom auf 3 Stunden Mittagsschlaf. Gibt es eigentlich eine Gewichtsbegrenzung für Gitterbettchen?!

Gestern handhabte ich das Schlafenlegen wie die Tage davor auch. Stellte den Frosch allerdings ins Bett und sagte ihm, dass jetzt Zeit für den Mittagsschlaf sei und machte dabei den Rollladen runter. Außerdem wurde die Spieluhr angeschaltet. Tom wollte absolut nicht liegen bleiben, stand immer wieder auf und fand es sehr witzig, ich kein Stück.

Ich kann mit dem Thema aktuell nicht mehr entspannt umgehen, es frisst mich einfach nur noch an und mein Geduldsfaden ist mittlerweile mächtig kurz. Ständig ist irgendetwas anderes, was das Kind am Schlafen hindert, nachts wie tags: Schub, Zahn, Vollmond, Krank, keine Ahnung, Hunger / Durst, Zahn, Schub, keine Ahnung, Vollmond...

Energischer werden bringt bei einem Baby / Kleinkinder überhaupt nichts. Der Frosch fängt sowieso an zu weinen, wenn man ihn immer wieder hinlegt und signalisiert, dass nun Schlafenszeit ist. Er reagiert irgendwann auch nicht mehr auf den Körperkontakt, den ich ihn von außen zukommen lasse. Der RäuBär möchte sich direkt ankuscheln und dann wandert sofort eine Hand zur linken Brust. Dekolleté von Mama massakrieren ist out, dafür geht es der Brustwarze an den Kragen. Ich bin mir sicher, die fällt bald ab.

Ich hatte gestern letztendlich kurz das Zimmer verlassen und ihm erklärt, dass ich etwas holen muss und gleich wieder da bin. Bei so was tickt der Frosch fast augenblicklich aus. Ich hatte das in der Vergangenheit schon beschrieben, das hat sich leider nicht gebessert.

Ich frage mich, wie es sein kann, dass Tom mir zwar beim Essen klar machen kann, dass er lieber das Essen von meinem Teller möchte, dass ich ihm aber nicht erklären kann, dass er in seinem Bettchen sicher ist, dass ich immer sofort da bin, wenn er mich braucht. Was ich schließlich auch immer bin. Wenn er nach dem Einschlafen aufwacht und ruft bzw. weint, dann kommt immer jemand und tröstet ihn. Wobei das auch gerade für meinen Mann eine schwierige Kiste ist. Er darf den Frosch zwar ins Bett bringen, wacht er aber nach dem Einschlafen wieder auf, dann ist der Papa nicht erwünscht.

Seit der Frosch nach dem Aufwachen zur Beruhigung wieder vermehrt gekuschelt und dazu aus dem Bett genommen wird, habe ich auch das Gefühl, dass er das selbst mittlerweile ganz gut lenkt. Er akzeptiert hier kein Kuscheln, wenn Mama sitzt. Er möchte, dass ich mich hinlege und er sich seitlich anschmusen kann. Passiert das nicht, wird der Körper durchgedrückt und gemotzt. Ans Zurücklegen ins Bett brauche ich in der Situation gar nicht denken, da muss ich mit ihm im Bett liegen bleiben, bis er wieder tief und fest schläft.

Ich bin mir nicht sicher, ob ich den Versuch mit dem Bett im Kinderzimmer wieder abbrechen soll. Ich meine, was bringt es, wenn ich mich da genauso dazulegen muss wie im Schlafzimmer auch. Zumal ich nicht sicher bin, ob das Kinderbett mein Gewicht auf Dauer aushält.

Ich möchte meinem Kind doch einfach nur nach und nach einen sanften Übergang vom Beistellbett ins Kinderbett ermöglichen bzw. ich wünsche mir generell mal wieder mehr Entspannung bei dem Thema Babyschlaf.

Die finde ich derzeit aber nicht mal in Büchern wie "Menschenkinder", "Kinder verstehen" oder den Blogs "Von guten Eltern", "Geborgen wachsen", "Das gewünschteste Wunschkind aller Zeiten... ... treibt mich in den Wahnsinn" trifft es derzeit ganz gut.

Kommentare:

  1. Auch wenn es schwer ist und mir es bei unserer Tochter sehr schwer gefallen ist, bin ich der Meinung, dass es manchmal nicht anders geht als das Kind mal weinen zu lassen um es an bestimmte Dinge zu gewöhnen. Wenn es nämlich die Wahl hat zwischen engem Körperkontakt beim Einschlafen oder allein im Bett liegen ist es natürlich klar was es möchte und das ist ja auch für einen gewissen Zeitraum okay. Aber irgendwann geben das die eigene Kraft und Nerven nicht mehr her und dann muss das Kind eben lernen, dass es allein einschlafen muss. Sind ein paar harte Tage, in denen man es konsequent durchziehen muss aber Kinder können sowas lernen. Also Kind konsequent ins Kinderbett legen, Schlafritual wie Lied singen etc. durchführen, rausgehen, bei Weinen immer wieder in Abständen reingehen aber Kind nicht rausnehmen, Beuscheln o.ä. sondern durchhalten bis Kind schläft. Ist hart, aber meistens ist der Spuk nach ein paar Tagen vorbei und das Kind schläft in seinem Bettchen ein. Das Kind muss das lernen und Du musst überzeugt sein, dass Du jetzt die Veränderung willst und auch dahinter stehst, also Weinen und Kreischen aushalten, Du wirst nach ein paar Tagen mit problemlosem Einschlafen belohnt.

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    1. Dem muss ich zustimmen! Wenn das Kind daran gewohnt ist, das jemand daneben liegt zum einschlafen, dann liegst du da noch die nächsten Jahre.
      Und da es dich mittlerweile selber nervt, musst du konsequent sein, auch wenn er weint.
      Jeden Tag zur selben zeit, immer die gleichen Rituale und es klappt schneller als du glaubst:)
      Ich wünsche dir viel Erfolg, auch wenn es erstmal anstrengend ist, die Belohnung kommt!

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  2. Kinder wollen nicht von ihren Gewohnheiten abschied nehmen...
    Nicht immer kann man Tränen vermeiden...
    Manche Entscheidungen muss man treffen auch wenn das Kind es nicht will...
    LG bibi

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  3. ich bin auch der Meinung, dass es eben ab und an mal sein muss, dass das Kind weint. Haben wir in der Familie so gehandhabt und auch vor Jahren beim Babysitten schon (das habe ich damals von den Eltern übernommen). Es schadet keinem Kind, wenn es auch mal ein wenig Konsequenz zu spüren bekommt. Und ja, das versteht ein einjähriges Kind durchaus. Denn es ist auch in der Lage, dich zu steuern. Wir reden ja nicht mehr von einem Baby, sondern von einem kleinen Menschlein mit eigenem Willen, das dir ja, wie du sagst, andere Dinge auch klar machen kann.
    Dass er nicht schlafen will, das ist klar. Ist eben die Frage, ob er schon schlafen muss, oder ob du ihn einfach ins Bett setzen kannst, mit ein wenig Spielzeug und er beschäftigt sich noch? Dann wird er unter Umständen irgendwann von alleine einschlafen.

    Mir scheint, du scheust ein wenig vor der letzten Konsequenz, weil Tom schreien könnte. Aber überlege doch mal, was noch auf dich zukommt... Trotzphasen, "kann das alleine" Phasen, "ich will aber" Phasen ;)
    Und da bist du eindeutig besser beraten, wenn du dich auch durchsetzen kannst. Und da wirst du Geschrei nicht vermeiden können.
    Wenn Tom aber jetzt schon lernt, wie er dich austricksen kann, dann viel Spaß.

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  4. Ich durchlebe ja dieses Thema ähnlich. Für Kalea ist das Bett im Kinderzimmer schrecklich. Wenn sie eingeschlafen ist, kann ich sie problemlos auf die Luftmatratze legen, die eigentlich nur vorübergehend dort liegen sollte. Sie schläft weiter. Versuche ich das schlafende Kind in das Gitterbett zu legen, fängt sie an zu weinen. Panisch. Da bringt auch alles nichts. Rausgehen und weinen lassen? Nee.. habe ich einmal gemacht, danach konnte ich sie wochenlang nicht einen Schritt aus dem Zimmer machen, auch wenn es gar nicht ums Schlafen ging. Schwierig.
    Ich glaube, du musst dir eine Taktik zurechtlegen und durchziehen. Ich merke, dass an einem Tag etwas gut klappt, am zweiten auch noch, dann gar nicht mehr und ich dann aufgebe. Das ist nicht so schlau, könnte ich mir vorstellen. Babys brauchen Rituale. Ich kann mir es aber immer noch nicht vorstellen, diese Schreien-lassen-Taktik anzuwenden. Wie oben schon geschrieben, wichtig ist wohl, dass man selbst bereit ist und standhaft bleibt.

    Puh... dieses Thema ist schon hochemotional, finde ich.

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  5. Du bist die Mutter und du setzt die Grenzen, anders geht es leider nicht. Er ist schon elf Monate alt, demnächst fängt es an, dass er weint, weil er noch ein Eis will, weil er sich nicht anziehen will, weil er sich nicht wickeln lassen will etc. Bestimmte Grenzen muss man als Mutter setzen und dann auch das Gekreische aushalten. Wenn er jetzt drei Monate alt wäre, aber mit elf Monaten kann er lernen, dass auch Mama Grenzen hat. Und ich habe die Erfahrung gemacht, dass man tagsüber seinem Kind viel entspannter begegnet und gerecht wird, wenn der Schlaf kein solches Frustthema mehr ist und man selber wieder Kraft geschöpft hat.

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  6. Dem "Grenzen setzen" würde ich prinzipiell völlig zustimmen, aber nicht beim Schlafen. Einschlafen können hat so viel mit Vertrauen und Geborgenheit zu tun, da würde ich das Kind auch nicht schreien lassen. Meins würde auch wie Kalea dann wochenlang unsicher sein.

    Rituale sind Rituale und können nicht einfach umgetauscht werden. (Ich fände es auch doof, wenn mein Partner mich abends hinlegt und mich dann ganz alleine läßt.) Wenn Du eine Veränderung ohne Geschrei möchtest, dann muß diese ganz klein sein und über einen längeren Zeitraum durchgeführt werden. Ich denke da an sowas wie das Gitterbett ins Schlafzimmer stellen, damit er sich an das Bett gewöhnt. (Kleiner gehts bei einem Bett leider nicht *g*). Das ist natürlich erstmal umständlich mit den Gitterstäben.
    Oder Du legst eine Matratze in sein Zimmer und legst Dich erst daneben und schleichst Dich raus, wenn er schläft. Damit gewöhnst Du ihn an sein Zimmer. Evtl. legst ihm das Stillkissen zum Anlehnen ran. Daß er dann nur 30 min. schläft, finde ich erstmal nicht schlimm. Wenn er mehr schlafen soll, könnte er ja einen Vormittags- und einen Nachmittagsschlaf machen? In dem Alter finde ich das völlig legitim.

    Ansonsten kannst Du es ja auch immer wieder probieren, ihn mal völlig müde so hinzulegen, wie Du beschrieben hast. Es wird immer mal wieder klappen, und irgendwann immer öfter, weil er sich eben daran gewöhnt. Es dauert nur.

    Sicher klappt die "Schreien-lassen-Methode" auch irgendwann, aber meiner Meinung nach nur durch Resignation. Versteh mich nicht falsch, ich bin eine sehr konsequente Mutter und laß mir keinesfalls auf der Nase herumtanzen. Aber man muß die Situationen unterscheiden, in denen sie bockig sind, und in denen sie Hilfe und Trost brauchen. So, wie Du es schreibst, und in dem Alter, klingt es für mich eher nach viel Mama-Nähe-Wunsch (aus Verlassensangst) und nur ein klitzekleines bißchen nach Bockigkeit.

    Ja, Du bist die Mutter, und Du leitest ihn. Das heißt aber auch, daß Du Dir für ihn Wege ausdenken kannst (oder danach suchst), wie Du ihn dahin lenkst, wo Du ihn haben möchtest. Diese Wege sind umständlich, nervig und dauern lange für Dich, aber sie leiten Dein Kind. Veränderungen sind anstrengend für ein Kind, daher muß man sie so klein wie möglich halten, aber sanft immer mehr ausweiten. Beispiel: Nur auf dem Bauch schlafen lassen ist anstrengend für Dich. Würde ich auch nicht auf Dauer machen wollen. Nun habt ihr es aber angefangen, dann könnt ihr nicht einfach wieder aufhören. So, wie Du es machst, mit dem vorsichtig Ablegen, ist es genau richtig. Du mußt dann am Ball bleiben und es immer eher versuchen. Such Dir Alternativen (Kissen, Kuscheltiere?), die ihn nach dam Ablegen beruhigen. (Das wird nicht so gut wie Dein Bauch funktionieren, aber vielleicht ein bißchen.) Damit schaffst Du ein neues Ritual, das das alte Bauchschlafenritual ablöst. Irgendwann reicht es dann aus, das Kissen nur hinzulegen. (Andere Idee: evtl. Bauch an Bauch schlafend auf der Seite liegen? und ihm dann beim Schlafen ein Kissen statt dem Mamabauch unterjubeln)
    Daß er jetzt bewußt noch kein Kuscheltier nimmt, finde ich normal. Gewöhn ihn langsam dran, leg es immer mal wieder mit hin.

    Laß Deine Kreativität spielen, vielleicht probiert auch mal Dein Mann am Wochenende, ihn zum Mittagsschlaf hinzulegen?

    Daß Dein Mann beim Aufwachen kurz nach dem Einschlafen nicht mehr gefragt ist, verbuche ich hingegen schon teils unter Bockigkeit. Wenn er ihn hinlegen kann, ist er genauso eine anerkannte und geliebte Bezugsperson, die darf dann auch beruhigen. Ich würde das auch nicht sofort ändern, aber Deinem Mann mehr Zeit und Chancen geben, das Kind selber zu beruhigen. Evtl. erst mal auch mit kleinen Tricks (Flasche, Lied singen, schaukeln...). Aber nicht aus dem Bett heben (das würde ich Dir auch sehr empfehlen).

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  7. Was mir noch einfällt, für den Anfang, um ihn überhaupt erstmal an sein Zimmer und sein Bett zu gewöhnen: Deinen Sohn tagsüber immer mal wieder mit einem Spielzeug in das Bettchen setzen und Du machst irgendwas nebenbei neben ihm (Wäsche in den Schrank räumen, Fenster putzen, aufräumen...). Nur mal kurz für ein paar Minuten und dann immer weiter ausdehnen. Mit Schlafen wird er das nicht verwechseln, aufgrund der offenen Rollos und Deiner Geschäftigkeit.

    Du siehst, es läuft alles auf "langsam, vorsichtig ändern, aber immer weitergehen" hinaus. Ich war auch schon an Deinem Erschöpfungspunkt (wo ich schon dachte, "immer dieses Geschwafel"), aber nach ein paar kleinen Stolperern und Stehenbleibern geht es doch immer weiter. Man muß nur das Ziel im Hinterkopf behalten.

    Die Schreimethode läuft Dir nicht weg, und wenn alles absolut und überhaupt nicht und niemals klappt, kannst Du die als letzten Ausweg immer noch anwenden. Vorher würde ich aber alles andere probieren.

    Viel Kraft, Geduld und Nerven wünsche ich Dir!

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    1. Die Schreimethode, hört sich so böse an....
      Ich würde ihn garnicht mal lange schreien lassen, anfangs ist das ja mehr so'n Gemeckere ,
      immer wieder rein gehen und ihm sagen, das jetzt Schlafenszeit ist.
      Nicht aus dem Bett nehmen, nicht lange diskutieren!
      Kurz rein, damit er merkt, das er nicht alleine ist und dann wieder raus.
      Notfalls setz dich mit einem Buch vor Di. Tür:)

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    2. Dieses Immer-wieder-rein-und raus-Gehen würde mich (wenn ich mich jetzt mal in ein Kind versetze) eher davon überzeugen, daß Mama immer wieder geht, statt andersrum. Meine Mutter hat das bei meinen Geschwistern früher mit einem Stuhl IM Zimmer gemacht, der jede Woche immer weiter weg rutschte; das finde ich eine bessere Lösung.

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  8. Danke für die zahlreichen Antworten.

    Schreienlassen ist für mich allerdings keine Lösung. Zumal Tom (leider) nicht erst nur meckert, sondern sofort losbrüllt und ausflippt. Das hört sich für mich nicht nach Wutgeschrei an. Der Frosch sucht definitiv die Körpernähe und ich muss erst eine Alternative für ihn finden. Er möchte nämlich nur die Brust.

    Wir probieren es für den Mittagsschlaf trotzdem erst einmal weiter. Fände ich für den Kleinen ansonsten verwirrend, wenn ich ihn jetzt wieder mit in mein Bett nehmen würde.

    Das Gitterbett im KiZi kennt er übrigens durch Spielen im Zimmer. Er klettert auch gerne rein und wieder raus und hüpft darin herum.

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  9. Hoppla, da äussern sich grad viele à la JKKSL! Beim 1. Kind habe ich auch noch gedacht ich müsse wie alle anderen: Kinderwagen, Kinderbett etc. Beim 2. läuft jetzt alles viel unkomplizierter! Ich begleite sie jeden Abend mit Stillen & Kuscheln im Familienbett in den Schlaf (sie ist 17 Monate) und tagsüber schläft sie meist im Auto, im Tragetuch od im Kinderwagen ein. Der Grosse (3) ist es gewohnt, nach dem Mittagessen im KiWa zu schlafen und wenn die Kleine auch müde ist (wenn ich Glück habe), schlafen grad beide beim kurzen Spaziergang ein. Hör auf Dein Herz und auf Deinen Frosch. Du machst nichts falsch und mit Nähe kann man ein Kind NIEMALS verwöhnen; du gibst ihm damit ein Fundament für's Leben, dadurch wird er stark und unabhängig. Und eines Tages wird er selber schlafen, ganz sicher! Mit 2, vlt aber auch erst später. Ich mach das auch abends so: Wenn sie nach 5min im Bett noch wild rumturnt, nehme ich sie nochmals für einige Minuten raus zum Spielen und versuche es später nochmals. Kinder sind nicht nach der Uhrzeit müde; manchmal wollen sie halt grad nicht... Wenn Du als Ein-Kind-Mama Zeit hast und keine Termine, dann schau auf das, was Dein Kind möchte. DU merkst, wann er müde genug ist... es ist hart aber es sind vlt 2 Jahre von 20 Jahren, in denen Dein Kind bei Dir lebt; es ist eine kurze Zeit. Bald wird er grösser, will bei Freunden übernachten, geht aus und Du sitzt zuhause und sorgst Dich und wärst froh er wäre noch der kleine Frosch, der sich an Dich kuscheln mag um zu schlafen. Und mal ehrlich: Wir schlafen auch nicht gerne alleine ein, oder? Wenn unser Mann/Partner mal weg ist, haben wir auch Schwierigkeiten...

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    1. Ich erwarte nicht von dem Zwerg, dass er alleine einschläft. Er wird auch im Gitterbettchen gekuschelt. Problem ist einfach, dass er Hautkontakt braucht bisher und andere Kuschelvarianten nicht akzeptiert und ich denke, dass muss doch auch ohne großes Theater irgendwie möglich sein, ihm das zu vermitteln.

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    2. Hihi, geht mir auch so, daß ich mit Kind Nr.2 viel entspannter bin als mit Nr.1. Man hört nicht mehr soviel auf die Umwelt, sondern seinen eigenen Bauch.

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  10. Also ich bin keine JKKSL und meine Kinder haben trotzdem super geschlafen.
    Das erste 3/4 Jahr im Familienbett und anschließend im eigenen.
    Ich habe mich nie mit dazu gelegt oder sonstwas, wenn sie wach wurden, war ich sofort da, ohne das sie groß schreien mussten.
    Vielleicht haben wir tagsüber so viel gekuschelt, das sie froh waren, nachts ihre Ruhe zu haben:)


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  11. Ich glaub der Frosch ist da schon etwas extrem, was Kuscheln betrifft. Er kommt auch tagsüber ganz oft angeschmust und sagt dabei "ei eia" ♡♥

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  12. Den Körperkontakt beim Einschlafen würde ich ihm nicht verwehren. Dann würde ich immer wieder versuchen, daß ein Kissen oder so, Dich nach dem Einschlafen "vertritt" ;)

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  13. Ja, dann braucht er das vielleicht einfach noch...
    Das Problem ist, das du genervt bist, was ich völlig verstehen kann!
    Ich bin halt kein Freund davon, das Kind in den Schlaf zu "begleiten", mir war wichtig, das ich meine immer im Wachzustand hingelegt habe und sie alleine eingeschlafen sind, dann finden sie auch nachts alleine in den Schlaf, ohne zu weinen.

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