Samstag, 8. Juni 2013

Ich hab geschlafen wie ein Baby!

Tom ist 11 Monate und 4 Wochen alt

Woher kommt dieser Spruch eigentlich?! Sicherlich von niemandem der selbst Kinder hat.

Tom zahn und ist Erkältet, wunderbare Schlafkombination. Wir gehen mittlerweile auf dem Zahnfleisch und Tom schläft lediglich 30-60 Minuten abends alleine. Dann braucht er mich und er will nur im Arm liegen und sucht seine Beruhigung an der Brust. Es geht so nicht mehr, wir sind alle nervlich am Ende und bekommen kaum noch Schlaf und ich habe mittlerweile sogar Schmerzen im Arm.

Tagsüber versuche zumindest ich den verlorenen Schlaf nachzuholen, aber das geht nur, wenn ich den Frosch wieder im Arm habe. Es kommt mir vor wie ein Teufelskreis. Wie soll der kleine Kerl auch verstehen, dass er tagsüber zwar mit Mama Schlafkuscheln darf, aber abends bitte bevorzugt im Beistellbett liegen soll? Da wäre sogar ich verwirrt. Allerdings ist mir das erst heute Nacht aufgefallen, dass da vielleicht unser Übel liegt.

Ich habe es ja schon oft geschrieben, ich bin eigentlich total davon überzeugt, dass Babys / Kleinkinder Körperkontakt benötigen, auch beim Schlafen. Aber unsere Situation kommt mir mittlerweile so verfahren vor. Wir sind irgendwo falsch abgebogen.

Tom darf nämlich sehr gerne (auch mal) bei uns Schlafen und wir Kuscheln sehr gerne mit dem kleinen RäuBär. Allerdings muss dieser doch irgendwie akzeptieren können, dass er ankuscheln kann, aber eben nicht ausschließlich in meinem Arm und mit meiner Brust. Oder, dass er sich mal zum Papa schmust.

Solange sich an dieser Situation nichts ändert, brauchen wir an einen Mittagsschlaf im Kinderzimmer überhaupt nicht mehr denken.

Wie gewöhnt man nun seinem Kind etwas sanft ab, was es schon Monatelang kennt und braucht?

Mein Kind macht dabei jedenfalls nicht mit. Es ist ihm absolut schnuppe, ob ich da bin, mich ankuschle, ihn streichle, kraule, mit ihm rede. Es scheint ihm auch am Popo vorbei zu gehen, dass da der Kuschelfrosch, -Affe und mittlerweile der Trotzkopf Michel sind, die total müüüüüüüddddeee sind und gerne mit ihm im Beistellbett schlafen wollen.

Den Michel bezieh ich seit Dienstag in unseren Alltag und auch das Schlafritual mit ein, mit bisher mäßigem Erfolg.

Eine Lösung muss her, sonst bleibt der Frosch ein Einzelfrosch!

Kommentare:

  1. Ich lese grad jedes Kind kann schlafen lernen aber denke dabei: geschrieben ist's schnell und gesagt aber getan :/ wünsche dir heut eine gute Nacht

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    1. Ich hab's zwar nicht gelesen, halte davon aber nichts und selbst wenn ich wollte wäre es mit dem Frosch nicht umsetzbar. Lg

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  2. Hallo.
    Achtung laaang ! ;-)
    Auch wenn man nicht nach dem Buch arbeiten will und das Kind nicht schreien lassen will ist das Buch gar nicht so schlecht.
    Es erklärt vieles.
    Meine Große hat es danach gelernt. Ich war so fix und fertig, ich habe fast gar nicht geschlafen, dafür hat das Kind nachts fast einen Liter getrunken.
    Ich war nur noch am heulen, meine Nerven lagen so blank das ich Angst hatte das wenn sie die nächste Nacht wieder so ist, das ich sie dann schüttel oder sonst was. Da war sie knapp eins.
    Sie hat am ersten Abend schon lange geweint, sehr lange. Am zweitem Abend schon nur noch 10 Minuten. Ich hab damals das Programm schon abgewandelt. ich bin nicht raus aus dem Zimmer, ich stand an der Tür, aber ich habe sie nicht auf den Arm genommen, mich nicht mit ihr hingelegt, keine Milch geholt.

    Bei der zweiten wusste ich durch das Buch schon wie ich es mit ihr möglichst händeln muss damit wir nicht wieder dieses Problem bekommen. Ich hab in der Schwangerschaft schon wieder drin gelesen.

    Auch beim Prinzen konnten wir schnell ruhige Nächte verbuchen.

    Das Babymädchen hatte es uns wieder gar nicht leicht gemacht. Die ersten Wochen schlief sie nur auf mir, mit mir, ich wollte sie auch erstmal lassen, sie sollte sich erstmal eingewöhnen. Aber nach 2 Wochen war es wieder so das ich nicht mehr konnte, denn ich konnte kaum schlafen mit Baby auf dem Bauch. Also ab in Ihr Bett.
    Ich habe lange, sehr lange an ihrem Bett gesessen und das Kind schrie, so laut und schrill das ich mitheulte, aber ich wusste wenn sie und ich es nicht schaffen das sie lernt alleine einzuschlafen , dann ja dann... Es musste einfach sein, ich konnte einfach nicht mehr. Ich war noch fertiger als damals als das Teeniemädchen klein war.
    Sie war noch ausdauernder als das Teeniemädchen. Auch gibt es immer wieder abende wo sie doch auf mir, in meinem Arm einschlafen will.
    Wenn sie gerade wieder Nachwehen hat lass ich sie auch mal, aber dann leg ich sie in ihr Bett. Und wenn es Ihr wieder besser geht schläft sie auch wieder alleine ein.
    Also, vielleicht doch mal son Buch lesen und überlegen was man davon vielleicht doch umsetzen kann oder erkennen was man falsch macht und was man vielleicht beim nächsten mal anders machen kann.
    LG bibi

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    1. Danke für deinen Beitrag. Hast schon recht, man kann so ein Buch durchaus lesen und dann seine eigene Meinung bilden.

      Für mich ist es halt auch einfach schwer, weil er die angebotenen Alternativen nicht akzeptieren mag, bisher. Das sollte es ja eigentlich erleichtern, wenn das Kibd aber nicht mitspielt?!

      Bei diesem "Schlafen lernen" stört mich halt, dass man rausgehen soll und die Zeit verlängert. In dem Alter haben die Zwerge aber kein Zeitgefühl und es hat für mich was von Resignation, Aufgeben, wenn die Kleinen irgendwann aufhören zu Weinen. So nach dem Motto: kommt ja eh keiner.

      So was möchte ich dem Frosch nicht vermitteln.

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    2. Ich gehe nicht raus. Ich bleibe im Zimmer,bzw sutze an der Tür. Ich rede immer mit Ihr sagen Ihr das ich auf sie aufpassen, sie mic alleine lasse, aber das sie in ihrem Bett schlafen muss. Immer und immer wieder. Alle paar Minuten gehe ich zu ihr, lege sie wieder hin, streichel sie wenn sie liegen bleibt, wenn nicht gehe ich wieder an meinen Platz. Bis sie schläft. LG Bibi

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  3. hm...ich verstehe dich nicht so ganz.
    Du hattest das letztens mit dem schlafen schon geschrieben und hast relativ viele Antworten bekommen. Der Großteil der Mamas ist halt der Meinung, das du es mal konsequent durchziehen sollst, ihn in sein Bett zu legen. Wenn er quäkt reingehen, kurz trösten und konsequent wieder raus!
    Es dauert ein paar Tage, aber es klappt!
    Was erwartest du denn nun von deinen Lesern?
    Du hast Antworten erhalten, aber anscheinend nicht die richtigen?
    Heute schreibst du, ihr seid nervlich am Ende und geht auf dem Zahnfleisch!
    Die offensichtliche Lösung wollt ihr nicht sehen, bzw. ist alles nicht umsetzbar?
    Ich glaube da kann dir dann auch keiner mehr helfen!!!


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    1. Ich wollte nicht den Eindruck erwecken, dass ich von meinen Lesern etwas erwarte.

      Letzthin ging es um den Mittagsschlaf im Bett im Kinderzimmer. Das haben wir abgebrochen und ich denke, es macht keinen Sinn das erneut zu versuchen, solange der Frosch so exzessiv den Busen braucht.

      Jetzt geht es zusätzlich um die Nächte, das spitzt sich mittlerweile mehr und mehr zu.

      Ich weiß nicht, ob du die Antworten unter den Kommentaren gelesen hattest? Mein Kleiner motzt und meckert nicht, wenn man das Zimmer verlässt, er kreischt und brüllt und hört damit nicht wieder auf.

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    2. Das ist keine offensichtliche Lösung, das ist Quälerei und nur der letzte Ausweg.

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    3. Hallo!

      Auch lang ;)

      Solange er erkältet ist, und teilweise beim Zahnen, (das ist dann tagesformabhängig, hier wird seit bestimmt 4 Monaten dauergezahnt, die einen Backenzähne sind noch nicht richtig da, fangen schon die nächsten an, uff) brauchst Du gar nicht mit Änderungen ankommen. Da braucht er Extranähe und ist besonders genervt.

      Was mir sonst noch so alles in den Kopf schoß:

      - Was ist mit Tragetuch, wie schon oben gefragt? Wäre eine Alternative für den schmerzenden Arm, so geht das nicht weiter.

      - den Mann "schmackhaft" machen, z.B. durch beidseitiges Kuscheln, und Du ziehst Dich Zentimeter für Zentimeter zurück. Vielleicht will er auch nur wegen der Brust NUR zu Dir, daher die nächste Frage:

      - nimmt er einen Schnuller? Als Brustersatz ganz wichtig. Damit ginge evtl. Kuscheln und Schnullern, statt Kuscheln und Beruhigungsstillen. Oder auch den abgewaschenen kleinen Finger zum Nuckeln geben. (Wenn möglich, den Nagel nach unten, kratzt sonst evtl. am Gaumen.)

      - falls er Flasche (mit MuMi) und Schnuller ablehnt, versuch mal mit Stillhütchen zu stillen. Wenn das klappt, dann nochmal Flasche/Schnuller versuchen. Dann hast Du wenigstens die Dauernuckelbaustelle weniger.

      - das Beistellbett ist doch offen, oder? Dann leg ihn doch zum Schlafen mit dem Oberkörper hinein und kuschel Dich an. Und dann millimeterweise wegrutschen, wenn er einschläft. Wenn er dann schläft, mit Kissen/Kuscheltier ersetzen. (Witzige Lösung ist z.B. Stillkissen mit Mama-T-Shirt überzogen.)

      - klar, einmal Schlafkuscheln und einmal nicht, ist total verwirrend. Deswegen fand ich den Plan, ihn zum Mittagsschlaf in sein Bettchen zu legen, grundsätzlich gut. Andere Rahmenbedingungen. Nun, wenn das erstmal nicht klappt, dann halt nicht. Dann versuche, irgendwas zu finden, was ihn vom Brüllen abhält, aber trotzdem im Bett hält. Evtl. ein spannendes, Bett-exklusives Spielzeug? Manchmal spielt mein Kleiner sich im Bett einfach müde (ich sitze lesend etwas weiter daneben), und aus dem Sitzen ins Liegen (von alleine) ist gar nicht so schlimm, und dann dauert es nicht mehr lange, bis er schläft. Er darf natürlich in dieser Phase von gar nix gestört werden, ich muß ganz leise daneben sitzen bleiben, und wehe, ich raschel mit Buch oder meiner Hose.

      - die 30-60 Minuten sind genau ein Schlafzyklus. Danach wachen Babies (und auch Erwachsene) leicht auf, um zu schauen, ob noch alles so wie beim Einschlafen ist. Wenn ja, kein Problem, weiterschlafen. Wenn Nein, Gebrüll. Irgendwas scheint genau da bei Euch zu haken. Das kann ich leider aus der Ferne nicht genau beurteilen. Vielleicht hilft Dir das wenigstens als Gedankenanschubser weiter.

      - Schmerzen im Arm läßt mich gerade noch denken, daß Du ihn evtl. wieder hochnimmst, wenn er kurz geschlafen hat und dann jammert? Bitte ausgiebig versuchen, ihn im Liegen zu beruhigen. Sonst kombiniert er Aufwachen gleich mit Aufstehen. In der Vertikalen werden die Kinder irgendwie außerdem immer wacher; wenn man sie in der Horizontalen trägt, weniger. Meinen Kleinen kann ich schlafend nur horizontal zum Bett tragen, ansonsten wacht er auf und zwar richtig. Und dann vor lauter Müdigkeit mit Gebrüll.

      - kennst Du das "glücklichste Baby" von Karp? Das ist zwar eher für kleine Babies was, aber vielleicht hilft Dir zum Beispiel das "Schaukeln" weiter? Also das Kind im Liegen immer schön regelmäßig, ich glaube, in etwa in Herzfrequenz, schauklen, bzw. wackeln. (Gibt youtube-Videos dazu.) Das beruhigt enorm.

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    4. - wenn Du Dich für eine Sache entschieden hast, dann bleib KONSEQUENT dabei. Du mußt wirklich überzeugt davon sein.

      Wenn Du nach zwei-, dreimal Probieren gleich aufgibst, verunsicherst Du Dein Kind nur. Er braucht Routine, Routine,

      Routine. Auch wenn die manchmal nicht hilft. Er braucht sie trotzdem. Dadurch kommt er irgendwann wieder zu Ruhe,

      und sie gibt dann wieder den roten Faden vor. Außerdem haben Kinder feine Antennen für verunsicherte Eltern und

      werden dadurch selbst enorm verunsichert.

      Weiterhin viel Kraft, auch gerade für die doofe Erkältungszeit! Es gibt übrigens abschwellen Nasentropfen auch für

      Säuglinge, und aufgeschnittene Zwiebel kennst Du sicher, oder?

      Vielleicht hilft der eine oder andere Tip ja weiter. Ich fühl mit Dir :)

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  4. Liebe Anonym, vielen lieben Dank für deine ausführliche Antwort. Ich Tipp vom Handy aus und falls ich nicht auf alles eingehe ist der Frosch dazwischen gekommen.

    1. ein Tragetuch habe ich nicht. Nur nen Sling und Mei Tai. Mit Sling ist mir der Kleine zu schwer und den Tai find ich aufm Rücken so unbequem. Zumal ich dann ständig rumlaufen müsste und nicht sitzen kann.

    2. Mein Mann ist leider abends nicht immer verfügbar, durch den Job + Abendschule hat er sehr lange Tagw und kommt spät nachhause. Wir arbeiten aber seit diesem We daran, dass der Kleine nachts zu ihm geht. Schlafenlegen klappt Schließlich auch beim Papa.

    3. Stillen tue ich fast 2 Monate nicht mehr. Der Frosch sucht mit der Hand die Beruhigung an der Brust. Schnuller hat und braucht er zum schlafen.

    4. Das Beistellbett kann man zu machen oder auflassen, ja. Allerdings akzeptiert der Kleine es bisher nicht, wenn ich mich so dazulege. Das mit dem Stillkissen ist ne lustige Idee. Ich habe schon mal Kleidung von mir dazu gelegt, hat nichts gebracht. Am Kuscheltier arbeiten wir.

    5. Ich denke, dass er mich mittags sucht, wenn er aufwacht, weil ich mit ihm zusammen eingeschlafen bin. Abends bin ich mir nicht sicher, vermute: Schub, Zähne, Verunsicherung/Angst und aktuell Erkältung.

    6. Es ist trotz Müdigkeit schwer, den Kleinen dazu zu bewegen sich hinzulegen. Das ist der Grund, warum ich mich mittags zusammen mit ihm hingelegt (habe). Beruhigen im Bett ist schwierig, mach ich aktuell aber Konsequent. Hab das Gefühl es bessert sich diesbezüglich etwas. Er kreischt halt immer gleich, obwohl ich direkt bei ihm bin und ihn kuschle.

    So... Restantworten folgen...

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  5. 7. Das Buch kenne ich nicht, wäre lesenswert. Allerdings muss ich dazu erst Mal zum Lesen kommen :) Lese immer noch an "Kinder verstehen".

    8. vergessen... In der Tat, ich hab den Frosch beim Aufwachen nach dem Schlafenlegen rausgenommen. Manchmal habe ich ihn ins Beistellbett gelegt nach dem Einschlafen und wenn er wach wurde raus geholt und mich wieder dazu gelegt. In den letzten Wochen auch abends. Allerdings habe ich abends zu 90% darauf geachtet, dass er im Bett einschläft. Tagsüber dagegen nicht.

    9. Verunsicherung ist von meiner Seite aus vorhanden. Ich will's ja gerne richtig machen. Es muss aber für alle erträglich sein.

    10. Zwiebeln? Abschwellende Nasentropfen haben wir. Barbix und seit heute nen Hustenstiller, weil der Frosch heute Nacht nur am Husten war. Armer Kerl..,

    Danke nochmals! 💙

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    1. Zwiebeln: Eine aufgeschnittene Zwiebel mit ins Schlafzimmer legen. Riecht nicht gut, aber hilft, um die Nase freizubekommen und wirkt nebenbei noch antibakteriell. Altes Hausmittel. Hauptsache, er bekommt gut Luft, dann wacht er wenigstens nicht deswegen auch noch auf.

      Das Karp-Buch ist als Ganzes jetzt in dem Alter nicht mehr ganz so wichtig, richtet sich mehr an Eltern kleinerer Kinder. (In Anbetracht Deiner wenigen freien Zeit.) Im Großen und Ganzen geht es dort um eine Methode, die Babies zu beruhigen, damit sie einschlafen können. Das könnte eventuell auch ein bißchen beim Durchschlafen helfen. Ich faß es mal kurz zusammen: Man sollte das Baby pucken, etwas zum Saugen geben, es auf die Seite drehen (möglichst körperzugewandt, um äußere Reize abzuschirmen), schaukeln/wackeln und Sch-Laute machen. Nicht alles zusammen, eins nach dem anderen, bis es schläft, zur Not eben alles 5 zusammen. Da gibt es sehr beeindruckende Videos in yt. (Englisch sind am besten.)

      Das mit den Sch-Lauten machst Du ja schon, Pucken ist in dem Alter wahrscheinlich schon out, Sauger hat er ja auch. Vielleicht hilft ihm die Seitenlage und vor allem das Wackeln? Das Wackeln hat meinen Kleinen schon als Baby sehr beruhigt, er war innerhalb 10 Minuten eingeschlafen. (Die einem nebendran sitzend mit Wackelarm seeeehr lang vorkommen, aber der Wecker hat es bestätigt.) Dann ist er eine Weile gut mit seiner Flasche eingeschlafen, da brauchte ich nicht mehr wackeln. Und nun hilft es ihm sehr, wenn er in der Nacht aufwacht. Das ist der Punkt, zu dem ich mit meiner langen Erklärung kommen wollte ;)

      Mittags würde ich jetzt gar nicht so als Problem ansehen, ein Schlafzyklus reicht als Mittagsschlaf doch aus. Falls er trotzdem zu müde ist, dann vielleicht ein Vormittags- und ein Nachmittagsschläfchen machen?

      Jedenfalls versuch weiter, ihn nicht zu schnell aus dem Bett zu nehmen, sonst machst Du ihn erst richtig wach und bestätigst ihn in seiner Ansicht, daß es Zeit zum Aufstehen ist. Er denkt dann, es ist normal, herübergeholt zu werden und fordert es natürlich dann auch ein.
      Es ist viel Gewöhnungssache dabei. Mein Kleiner schläft in seinem Laufgitter beim Spielen problemlos ein, wenn er müde, die Umgebung leise ist d.h. keine Leute ihn alleine schon durch ihre Anwesenheit ablenken (sonst übermüdetes Gebrüll). Das gleiche im Schlafzimmer - empörtes und verängstigtes Gebrüll. Obwohl er morgens, wenn er im Schlafzimmer aufwacht, durchaus noch eine Weile fröhlich plappert.
      Ich bin momentan bei der Schlafzimmer-Gewöhnung, und nun sind wir schon soweit, daß ich mich danebenlege, schlafend stelle, er mich langweilig findet und sich nach einer Weile auch hinlegt und einschläft. Ich habe vorher viel beruhigt, aber er ist immer in seinem Bett geblieben, das finde ich sehr wichtig.

      Es hört sich bei Euch ja schon ein bißchen besser an, dann also weiterhin viel Kraft und Erfolg :)

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    2. Noch was: Verunsicherung an sich ist ja nicht schlimm (eher normal), aber das Kind darf es eben auf keinen Fall merken. Es muß sich ganz auf Dich verlassen können, quasi vorhersehen, was Du wann machst. Wenn Du z.B. alle 5 Minuten mit einem neuen Beruhigungstrick kommen würdest, wird er eben noch mehr verwirrt. Daher klappt das Beruhigen eben meist erst, wenn die Mütter selbst davon überzeugt sind, daß es klappen wird.
      Wenn Du verunsichert bist, dann spiel eben die total gelassene, ruhige Mutter. Es klappt mit der Zeit immer besser, und es wirkt tatsächlich auch ein bißchen auf einen selbst zurück und man wird tatsächlich gelassener.

      (Übrigens auch sehr hilfreich bei Trotzattacken in der Öffentlichkeit, die dann später kommen.)

      Alles Gute!

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    3. Danke, danke für deine Ratschläge. Es kristallisiert sich gerade Besserung raus :-)

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  6. Ich finde es toll, dass du so viele Antworten bekommst. Es ist halt auch echt ein heißes Thema. Hab ja schon beim letzten Mal geschrieben, du solltest echt eine Sache durchziehen. Dabei bleiben. Auch wenn es scheinbar nichts bringt. Irgendwann macht es klick. Bei den Kleinen geht das halt nicht nach zwei Versuchen. Ich habe auch schon Sachen angefangen und dann aufgehört. Voll der Fehler!
    irgendwann bin ich auch bereit und ziehe eine Sache durch... momentan kann ich das irgendwie noch nicht, weil diese Nähe zum größten Teil auch für mich wichtig und schön ist.

    Bin gespannt wie es weitergeht! Toi toi toi! :)

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