Mittwoch, 31. Juli 2013

Erinnerung an die frühen Jahre

Tom ist 1 Jahr 1 Monat 2 Wochen und 6 Tage alt

Ist es nicht schade, dass man sich nicht bewusst an die ersten 2. Lebensjahre zurückerinnern kann?

Ich meine, da passiert so wahnsinnig viel, man lernt elementare Dinge, entwickelt Urvertrauen. Gerade für die Eltern ist besonders das erste Lebensjahr des Kindes eine Achterbahn der Gefühle: Freude, Glück, Leid und eine ordentliche Portion Schlafmangel.

Man hat so viel mitgemacht, bis der Sprössling die ersten Schritte geht und immer selbständiger ins Leben tappst... und dann kommt irgendwann die Pubertät... die Eltern, die einmal alles für einem waren, lebensnotwendig... kuscheln mussten bis zum umfallen, weil man noch nicht alleine Einschlafen konnte... die sind dann doof, peinlich und überhaupt sind die irgendwie überflüssig geworden und man mag sie unter Umständen nicht einmal mehr leiden.

Ist das nicht schade, dass man erst merkt, was die Eltern da geleistet haben, wenn man sie zu Großeltern gemacht hat?!

Ich erinnere mich noch gut an die Zeit meiner Pubertät und speziell mit meiner Mutter verstand ich mich überhaupt nicht gut. Mein Vater war mir peinlich und an eine Umarmung in der Öffentlichkeit war nicht zu denken. Uns hätte ja jemand sehen können!

Die Pubertät ist natürlich in ein paar Jahren überstanden und es ist nicht so, dass man die Eltern danach nicht zu schätzen weiß. Aber was sie für einem geleistet haben, das wird einem erst bewusst, wenn man selbst Eltern ist.

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